Vegetarisch

Die Bezeichnung Tajine steht nicht nur für ein Gericht, sondern auch für das Gefäß, in dem das Gericht zubereitet wird. Ursprünglich stellten die Berber, eine Gruppe von marokkanischen Nomaden, diese Speisen her. Das nordafrikanische Gericht ist noch heute weit verbreitet und wird in den verschiedensten Varianten zubereitet. Dazu kommt immer das traditionelle Kochgeschirr zum Einsatz.

Dabei handelt es sich um eine runde, flache Form, die aus Lehm besteht. Zudem gibt es einen konischen Deckel, der an der höchsten stelle eine Mulde hat. Hier wird kaltes Wasser eingefüllt. Die Tajine selbst ist ein sehr guter Wärmespeicher und sollte langsam auf Temperatur gebracht werden.

In der Tajine garen die Zutaten also langsam in ihrem eigenen Saft. Dadurch bleiben die wichtigen Nährstoffe besser erhalten. Selbst bei längeren Garzeiten bleiben die Zutaten zudem bissfest und es entfaltet sich ein ganz besonderes Aroma. Besonders für Vegetarier bietet sich das Kochen mit der Tajine also an.

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